Mirandors Wälder

Es gibt vier große Wälder in Mirandor, von denen jeder seine Eigenheiten besitzt.

Der Phandras-Wald trägt seinen Namen aufgrund der Wesen, die darin leben. Phandras sind kleine, fliegende Wesen, die jegliche Magie blockieren, sodass sie nicht manipuliert werden kann. Die Menschen fürchteten sich vor ihnen und jagten sie, sodass sie heute nur noch in diesem Wald zu finden sind. Da Phandras Gefühle spüren können und sich vor jeglichen negativen Gefühlen – wie Angst – schützen, griffen sie die Menschen an, die sie verfolgten, was deren Angst nur noch mehr schürte. Heute betritt kaum einer diesen Wald, sodass er immer weiter zuwächst und verwildert.

„Die kahlen Bäume trugen so viele Äste, das im Frühjahr nur wenig Licht durch das dichte Blätterdach fallen würde, das jetzt den Boden bedeckte.“

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Vor dem Vadas-Wald und der ‚dort lauernden Gefahr‘ fürchten sich die Menschen. So geht dort niemand hin, obwohl erzählt wird, dass sich in seinen Tiefen eine Bibliothek befindet, in der man auf jede Frage eine Antwort finden kann.
Im östlichsten Teil des Waldes ist der Fluss, der dort hindurch fließt, immer gefroren.

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Der Nordwald ist ein dunkler Nadelwald, der aufgrund des wenigen Lichtes und des unwegsamen Geländes meist gemieden wird.

Sie lehnte den Kopf gegen den Stamm in ihrem Rücken und ließ den Blick umherschweifen. Die Bäume standen hier viel weniger dicht als in der Nähe des Gebirges, obwohl sie noch ziemlich weit in den Wald hineingegangen waren. Er hatte nicht mehr viel mit denen gemein, die sie kannte.“

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Der Westen wird hingegen von einem hellen Laubwald eingenommen, de Lebensraum für die verschiedensten Tiere ist. Vor allem im nördlichen Teil findet man die gefährlichsten Wesen Mirandors und im angrenzenden kleinen Gebirge auch die Moruks, die Reittiere der Soldaten. Der breite Mavo fließt direkt durch ihn hindurch und es regnet ziemlich oft. Hier versteckt lebt das Volk der Ayeelis – Menschen, die ein ungewöhnlich langes Leben führen und mit Tieren sprechen können.

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Bogharn

Obwohl der Sitz des amtierenden Königs von außen eher anmutet wie eine riesige Festung, ist Bogharn eine Stadt für sich. Sie liegt im Zentrum des Landes, im Osten und Norden flankiert von den letzten Ausläufern des Calidras-Gebirges. Von hier erreicht man die größten Städte in wenigen Tagesritten und von den vier hohen Türmen aus kann man das Land weit überblicken. Diese Türme sollten eins die Macht der vier Götter symbolisieren. Auch heute noch gehen sie während der Auswahl in Flammen auf, sobald ein Gott sein Kind erwählt hat.

„Der König lässt die Gotteskinder nach Bogharn bringen, um uns zu beschützen, Leyna. Sie wollten damals die Macht an sich reißen!“, fuhr ihr Freund fort. „Warum zweifelst du noch immer daran?“

Außerdem ließ Keron die Mauern verstärken, sodass sie nun tiefschwarz und nahezu unzerstörbar sind. Früher kamen hier die Räte der Menschen und Gotteskinder zusammen, um ihren Herrscher zu beraten und die Geschicke des Landes zu lenken. Seit Keron die Macht an sich riss, leben hier vor allem die Soldaten seines Heeres. .

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