Drakes Bar #3 – Weihnachtsfeier (mit Sivan)

Da Melody einen kleinen Weihnachtsfimmel hat, muss natürlich auch in Drakes Bar gefeiert werden … und dazu hat er ganz tolle Gäste eingeladen 😀
Fröhliche Weihnachten euch allen ❤

Drake-mit-ThekeMit dabei sind neben Sivan aus „Tochter der Träume“ noch Gabe aus „Das Vermächtnis der Engelssteine“ von Saskia Louis, Allison aus „Just another Try“ von Kathi BKathi B. und Carim aus „Carim Drachentöter“ von Lena Knodt.

#DrakesBar – Heute: #Weihnachtsfeier!

Heyho, ihr alle! Mann, Mann … Ich hasse Schnee. Ekliges Zeug, immer so matschig. Und jetzt ist die ganze Straße voll davon! Ätzend. Immerhin sind die Gäste schon da … Ja, ihr habt richtig gehört. Gäste. Ist ja Weihnachten. Melody liebt Weihnachten. Ich nicht. So viel Stress. Den ganzen Morgen hab ich hier schon dekoriert – was für ein blödes Wort! – und bin immer noch nicht fertig. Jetzt ist sie neuen Glühwein kaufen und hat mir hier so ‘ne Liste dagelassen. Die darf ich mit den Leuten da drüben jetzt abarbeiten, um „in weihnachtliche Stimmung zu kommen“. Haha. Das wird bestimmt ganz, ganz toll. Ich nehm noch diese Kiste mit und dann …25626123_830017337179187_5282019005867583653_o

Drake: *kommt aus dem Hinterzimmer und stellt einen großen Umzugskarton auf den Tresen* „Hey, yo, bewegt euch alle mal hier rüber und helft mit. Und ja keinen Ärger machen! Melody will das so, also machen wir das! “

Allison: *Steht von ihrem Stuhl auf und kommt zum Tresen herüber* „Die Kiste ist ja riesig … Sieht so aus, als hätte Melody dich ganz schön gut im Griff, wenn sie dich zwingen kann, die ganzen Weihnachtsvorbereitungen allein zu treffen …“

Carim: *knurrt unwillig und steht von seinem Barhocker auf* „Mithelfen? Wieso das? Reicht denn das ganze Glitzerzeug an der Decke nicht?“

Gabe: *runzelt die Stirn* „Wo ist der Alkohol? Mir wurde gesagt, es gibt Alkohol.“

Allison: „Eh, Leute … sind denn nur Weihnachtsmuffel hier?“ *schüttelt ungläubig den Kopf und langt gleichzeitig über die Theke, um eine Flasche Wodka hervorzuholen* „Bei Alkohol bin ich übrigens ganz vorne mit dabei.“ *winkt mit der Flasche* „Na, wer will auch was?“

Sivan: *verschränkt die Arme vor der Brust und beäugt die Flasche* „Solang das alles dadurch erträglicher wird … schenk nur ein.“ *wirft einen Blick zu Gabe* „Und nimm für den Kleinen dort ein größeres Glas. Dann ist er schneller still.“

Drake: „Nein, nein, nein!“ *nimmt Allison kopfschüttelnd den Wodka aus der Hand* „So was gibts heute nicht. Auf meiner Liste steht …“ *räuspert sich und zieht einen Zettel hinter der Theke hervor* „… heiße Schokolade oder Glühwein trinken und Bratäpfel essen. Also trinken wir hier nur heiße Schokolade oder brennenden Wein, ist das klar?!“

Allison: *guckt mit großen Augen zu Drake und zieht einen Schmollmund* „Aber in heißer Schokolade ist kein Alkohol … Hast du Baileys da? Jede heiße Schokolade wird mit Baileys besser.“ *schielt zur Theke rüber* „Drake, wir brauchen Alkohol, sonst wird der Trauerhaufen da drüben keine bessere Laune bekommen. Schau dir doch nur mal ihre Gesichter an!“ *weist mit einer Hand zu Sivan, Gabe und Carim*

Drake: *fuchtelt mit der Liste herum* „Wir machen alles genau so, wie es hier steht!“ *folgt ihrem Blick zu den drei unweihnachtlich gestimmten Kerlen* „… aber du hast recht. Kippen wir irgendwas Süßes in die Schokolade, dann wird das schon.“ *verkriecht sich hinter die Bar, stellt die Maschinen an und werkelt herum*

Gabe: *schnappt sich den Zettel, der immer noch auf der Theke liegt und überfliegt ihn* „Na prima, das hört sich ja nach drei Stunden Zeitverschwendung an.“ *sein Blick schweift zu Carim* „Und warum zum Teufel bist du halbnackt? Schon mal was von Hygienevorschriften gehört?“

Carim: *schaut hilflos auf den Zettel und zuckt dann mit den Schultern, schaut Gabe von der Seite her an* „Was willst du von mir? Ich bleibe halt gerne beweglich für die Drachenjagd.“ *stemmt die Hände in die Seiten* „Also, was ist jetzt mit gebratenen Äpfeln und brennendem Wein?“

Allison: „Meine Güte, hier ist ja ne Bombenstimmung. Hoffentlich zündet niemand ein Streichholz an, sonst geht alles in die Luft …“ *nimmt ihre Tasse und nippt an ihrem Kakao* „Hm, Drake, Rum, das ist ne bessere Idee als Baileys. Knallt schneller und bei dem Testosterongehalt brauchen wir genau so eine Mischung.“ *schnappt sich die Liste* „Ah, Baum schmücken … das ist doch schon mal ein Anfang. Wo sind denn die Christbaumkugeln?“ *kramt in der Kiste* „Hier! Perfekt! So, wer will den Baum schmücken?“ *dreht sich um und schaut in ratlose Gesichter* „Oh Honeys, es ist Weihnachten, jetzt guckt nicht alle so grimmig. Habt ihr denn noch nie Weihnachten gefeiert?“

Drake: „Jaja, los!“ *Kippt seinen Kakao, verzieht das Gesicht, drückt Sivan, Gabe und Carim einen Becher in die Hand und läuft zur Kiste*

Carim: *nippt an seinem Becher* „Weihnachten? Nie gehört.“ *geht hinüber zu Allison und mustert kritisch den nackten Weihnachtsbaum und dann auf die Kugeln in Allisons Hand* „Wo ist der Sinn, einen abgeschlagenen Baum mit Kugeln zu behängen?“ *kratzt sich am Kinn*

Allison: „Ist das dein Ernst, Carim? Du hast noch nie was von Weihnachten gehört?“ *zieht ungläubig die Augenbrauen in die Höhe* „Okay Schnucki, du brauchst eindeutig einen Crashkurs.“ *klatscht in die Hände* „Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das heißt, du zeigst den Leuten, die du magst, dass du sie gernhast. Dafür wäre ein Lächeln schon mal ziemlich gut. Nein, nicht so ein schiefes, da kriegt man ja Angst, dass du wen umbringen willst … “

Sivan: *stellt sich zu Carim und hebt eine Augenbraue* „Und um diese Liebe zu zeigen, müssen wir einen toten Baum behängen.“

Gabe: *schaut skeptisch zu Allison und grummelt* „Fest der Liebe … Wohl eher Fest der Lüge. Und der Baum sieht zumindest lebendiger aus als du, Sivan. Hast du in letzter Zeit auf deinen Schönheitsschlaf verzichten müssen?“

Sivan: *hebt auch die andere Augenbraue* „Entschuldige, mancher Mann hat noch Wichtigeres zu tun als bloß mit einem Dolch zu … könnte man das schon kämpfen nennen? Ich bin wirklich nicht sicher …“

Carim: *schaut Allison böse an* „Ich mag aber keine Leute. Also werde Ich auch niemandem ein Lächeln schenken müssen.“ *packt in die Kiste und zieht ein Knäul Lametta hervor* „Kommt Leute, lasst uns das hinter uns bringen.“

Gabe: *guckt ebenfalls in die Kiste und nimmt Baumschmuck heraus, den Engelsfiguren bricht er den Kopf ab und lässt sie mit einem „Ups“ zu Boden fallen, die anderen verteilt er wahllos an den Baum* „Wollt ihr vielleicht mal helfen?“ *Guckt auffordernd zu Allison und Sivan*

Sivan: „Aber natürlich.“ *nimmt einen großen Engel heraus und hängt ihn direkt über Gabe an die Spitze des Baumes* „Wunderschön.“

Allison: *blinzelt überrascht mit den Augen und beobachtet die Szene fassungslos* „Leute, Leute, Leute! Was ist denn nur los mit euch? Ihr braucht wohl alle einen Crashkurs, was Weihnachten angeht!“ *geht zum Baum und sammelt die kaputten Sachen wieder ein* „Man hängt die Sachen heile an den Baum, Gabe. Und obendrauf kommt ein Stern, ne Schleife oder sowas in der Art. Hier, das Teil.“ *drückt Sivan eine Tannenbaumspitze in die Hand* „Die sind extra dafür gemacht. Siehst du?“

Gabe: *hebt die Augenbrauen* „Ich mag es, dass du unserer Wildkätzchen hier“ *nickt zu Sivan* „korrigierst, aber mir fällt es sehr schwer, mich mit deiner guten Laune zu arrangieren. Ich dachte, das solltest du wissen.“

Drake: *sieht das Drama kommen, rennt zur Keksdose und drückt Gabe und Sivan welche in die Hand* „So, alle schön Kekse essen, das macht glücklich. Und wagt es ja nicht, die nicht zu mögen. Hab ich selbst gebacken!“ *streckt stolz die Brust raus* „So, hier ist noch die Lichterkette. Carim, legst du die oben rum, ich komm da nicht dran …“

Carim: *nickt und fixiert den Baum, hebt die Kette und schwingt sie kurz wie ein Lasso, lässt los und die Kette landet mehr schlecht als recht im Baum* *dreht sich zu Drake um* „Fertig. Krieg ich jetzt auch sowas? Arbeit macht hungrig.“ *zeigt auf die Kekse*

Drake: *betrachtet die Kette kritisch, hebt dann die Schultern* „Wenn Melody meckert, sag ich, dass du das warst.“ *steckt den Stecker ein, sodass der Baum in weihnachtlichem Licht erstrahlt und hält Carim die Keksdose hin* „Da. Nimm.“

Allison: *betrachtet missmutig den unschön geschmückten baum* „Um diesen Abend zu überstehen, brauchen wir wohl alle mehr Alkohol. Wo ist denn Melody? Sie wollte doch Glühwein holen oder nicht?“ *zeigt vorwurfsvoll auf ihre Tasse* „Hier, die ist leer. Wo ist der Nachschub?“

Carim: *nimmt sich einen Keks und verkrümelt sich auf einen Barhocker*

Melody: *kommt pfeifend zur Tür rein und schüttelt den Schnee von den Schultern* „Fröhliche Weeeeihnach…“ *Bleibt wie erstarrt stehen, runzelt die Stirn* „Was … Was habt ihr denn mit dem Baum gemacht?“

Drake: *wird blass* „Ähm … Ach, Melody, die kennen Weihnachten doch nicht. Besser haben die’s nicht hingekriegt.“ *Läuft zu ihr, nimmt die zwei Einkaufstüten* „Ich zünde den Wein an! Bin sofort wieder da!“ *Verschwindet im Hinterzimmer*

Sivan: *sieht skeptisch in Melodys Richtung* „Deinetwegen tun wir all dies?“

Melody: *zieht ihre Jacke aus und geht zum Baum rüber* „Meinetwegen? Aber nein. Weihnachten ist das Fest der Liebe, Sivan. Man feiert im Kreise der Familie und enger Freunde, verbringt einen gemütlichen Abend miteinander und verschenkt schöne Dinge.“

Gabe: *geht zum Türrahmen, nimmt einen Mistelzweig davon weg und hält ihn über Carim und Sivan* „Apropos Fest der Liebe … Unsere Tradition besagt, dass ihr euch nun küssen müsst. Jeder, der diese Regel verweigert, stirbt einen grausamen Tod. Ich weiß, es klingt makaber, aber so ist es nun einmal Brauch. Und ihr wollt doch die Normen unserer Kultur nicht verletzen?“

Carim: *dreht sich zu Sivan um und schaut ihm tief in die Augen* „Ich mag deine Schwerter, das muss ich dir zugestehen. Aber ich bevorzuge hübschere Frauen.“

Sivan: *erwidert den Blick ungerührt* „Wie wunderbar. Ich bevorzuge den grausamen Tod.“ *sieht zu Gabe* „Ob es der meine ist, wird sich noch zeigen …“

Allison: *dreht sich kopfschüttelnd um und geht in Richtung Küche* „Wenn ihr geklärt habt, wer hier wen knutscht oder einen Kopf kürzer macht, sagt bitte Bescheid … ich geh mal gucken, ob ich Drake in der Küche helfen kann, falls mich jemand sucht.“

Drake: „Schon gut Leute, der Wein brennt gleich!“

Melody: *sieht ungläubig auf* „Der Wein br…“

*BOOOOOOM!!!*

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Drake: *streicht sich den Ruß von der Stirn und streckt die Hände näher zum Lagerfeuer* „Tut mir echt leid, Leute … Ich wollte ja wirklich nur Glühwein machen …“

Allison: *fängt lauthals an zu lachen* „Das ist ja ne Feier… hier ist ne Bombenstimmung! Merry Christmas, Leute, echt … “

Gabe: *grinst* „Vielleicht wird das heute Abend doch gar nicht so langweilig. Du hast da Dreck im Gesicht, Sivan … Oh, entschuldige. Das ist deine Nase.“

Carim: *seufzt und schaut in die qualmende Küche* „Also wars das mit dem Wein?“

Melody: *steht auf und entfernt sich vom Licht des Lagerfeuers*

Sivan: *lehnt sich zurück und verschränkt die Arme hinter dem Kopf* „Ich kann mir gerade einige schönere Dinge vorstellen, als Wein zu trinken. Mir genügt der Becher für eine leichte Wurfübung …“

Drake: „Oh, Mann … Was für eine tolle Party.“

Melody: „Die Party ist noch nicht vorbei, Drake!“ *Kommt wieder und reicht jedem der Anwesenden eine Weinflasche mit Schleife dran* „Eure Geschenke.“ *Setzt sich neben Drake und streckt die Hände dem Feuer entgegen* „Frohe Weihnachten.“

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Drakes Bar #2 (mit Sivan)

Der kleine blaue Dämon Drake ist eines der Maskottchen des Eisermann-Verlags und hat sich vor Kurzem eine Bar gekauft. In diese kehren nun immer mal wieder einige Charaktere aus den verschiedensten Büchern ein … Heute gibt es einen Männerabend. Da konnte Sivan natürlich nicht Nein sagen 😉

Drake-mit-ThekeViel Spaß mit Falkoth aus „Bluthund“ von Julia Lalena Stöcken, Carim aus „Carim Drachentöter“ von Lena Knodt und Ames aus „Verfluchtes Blut“ von Samy Hale 🙂

#DrakesDonnerstag – Heute: #DrakesBar – Männerabend!

Heyho, ihr alle! Heute wird’s hier mal so richtig männlich! Ich musste gestern mit Melody diesen blöden Film schauen, mit dem großen Schiff, das irgendwo gegengefahren ist. Wie blöd muss man eigentlich sein, so ein riesiges Ding … na, da sollte ich mich nicht weiter drüber aufregen.

Auf jeden Fall hat sie total geheult und das waren mir viel zu viele … Frauen-Emotions-Teile für einen Abend. Also hab ich mir heute mal nur Kerle rangeholt! Jaja. Und in der Bar die Straße runter spielen die immer so ein komisches Spiel. Das machen wir jetzt auch. So richtig männlich halt!

Drake: *kommt aus dem Hinterzimmer gehuscht und läuft gleich auf die vier Kerle zu, die abwartend am Tresen sitzen* „Heyho, Jungs! Nicht so faul da, ich hab den Mist hier doch nicht umsonst aufgebaut. Na los, kommt schon, hoch da, jetzt wird gespielt!“ *gestikuliert ganz aufgeregt zu der hinter dem Tresen aufgebauten Tischtennisplatte*

Ames: *springt motiviert auf und geht auf den Tisch zu* „Los, Männer, ich bin bereit euch alle in den Boden zu stampfen!“

Sivan: *nimmt in aller Seelenruhe noch einen Schluck Bier, stützt die Ellbogen auf den Tresen und heb eine Augenbraue in Falkoth‘ Richtung* „Und, großer Krieger? Bist du vollkommen motiviert?“

Falkoth: *wird kreidebleich und nickt in Richtung Tischtennisplatte* „Was soll das denn sein? ‚Ne Streckbank?“ *lächelt matt* „Da bin ich raus.“

Carim: *runzelt die Stirn* „Als ob, ich sehe keine Winde.“ *nimmt seine Cola und geht einen Schritt auf den Tisch zu* „Das ist sicher wieder irgendein Spiel, dass uns der Dämon da aufzwingen will.“

Drake: *stemmt empört die Arme in die Hüften* „Hey! Der Dämon nimmt hier viel auf sich, um euch – und sich – einen tollen Abend – ohne Mädelskram – zu ermöglichen! Und jetzt kommt endlich her. Zwei rechts, zwei links. Gibt auch Alkohol.“

Falkoth: *schnaubt* „Nur ein Spielchen, ja? Also schön.“ *stemmt sich von der Theke hoch und knurrt leise:* „Und nachher fehlt mir ein Auge.“

Sivan: *erhebt sich ebenfalls* „Das könnte dich auch nicht mehr hässlicher machen.“ *geht zu Drake rüber und positioniert sich auf einer Seite der Tischtennisplatte*

Falkoth: *grinst* „Sagt der Richtige. Carim – Du, ich, ein Team?“

Carim: *nickt* „Du hast die richtige Wahl getroffen.“ *stellt sich neben Falkoth an die Platte und beäugt die Becher* „Die sind ja mit Bier gefüllt.“

Sivan: *beäugt Ames misstrauisch* „Verträgst du viel, Junge?“

Ames: *grinst hämisch und sieht Sivan gleichzeitig stolz an* „Mehr, als du von mir erwartest. Ich wurde geboren, um mich dem himmlischen Gesöff hinzugeben!“

Sivan: *nickt ausdruckslos* „Gute Voraussetzungen. Also, Dämon, wie soll dieses Spiel ablaufen?“

Drake: *Räuspert sich und positioniert sich zwischen den Teams* „Okay, hört zu! Ihr nehmt diese Bälle …“ * gibt je einen an Carim und Ames* „… und werft sie über die Platte. Wenn ein Ball in einem der Becher des anderen Teams landet, muss einer von denen ihn austrinken.“

Falkoth: *schmunzelt* „Ah, langsam gefällt mir das.“

Ames: *sieht seinen Partner siegessicher an* „Wir sind bereit, nicht mein Freund?“

Falkoth: „Halt’s Maul und wirf!“

Sivan: *blinzelt irritiert und wendet sich dann von Ames ab* „Freund …“

Ames: *verdreht die Augen, wirft locker aus der Hand heraus und trifft* „Schluck.“

Drake: *nickt Carim zu* „Los, Drachentöter. Erster für dich.“

Carim: *verzieht das Gesicht, nimmt den Becher und trinkt ihn in wenigen Zügen aus*

Sivan: *klatscht zweimal langsam in die Hände und fixiert dann Falkoth* „Komm schon, Hündchen. Zeig mal, wie du werfen kannst.“

Falkoth: *verengt die Augen und nimmt Carim den Ball aus der Hand, holt aus, wirft und pfeffert den vollen Becher vom Tisch, sodass das Bier in alle Richtungen spritzt* „Huch, das war wohl etwas zu fest. Verzeih, Sivan, jetzt ist deine Hose ganz nass – scheinbar beherrsche ich dieses Spiel nicht besonders gut.“

Drake: *hustet leise* „Ähm, also … das gibt einen Strafbecher. Wenn ich das schon putzen muss damit Melody nicht meckert, müsst ihr immerhin noch einen trinken!“

Falkoth: *todernst* „Trink, Carim!“

Ames: *grinst und trinkt einen Becher aus. Sieht die Blicke der anderen* „Was? Sollte ich nicht trinken?“

Drake: *zuckt die Schultern* „Na ja, der eine Becher ist gefallen, also mach ruhig. Ich hab ja genug Bier da.“

Carim: *will widersprechen, nimmt dann aber den Becher* „Meinetwegen. ich muss dich ja schützen, nicht dass du am Ende unterm Tisch liegst.“ *zwinkert Falkoth zu und trinkt*

Falkoth: „Ah, ein Witzbold.“ *lehnt sich herausfordernd zu Ames vor und knurrt: „Der war aber für meinen Freund hier!“

Sivan: *lächelt leicht* „Allerdings. Carim braucht ganz dringend noch einen vollen Becher.“ *hebt eine Augenbraue in Drakes Richtung* „Na los, Dämon. Die übrigen Becher gehören zum Spiel.“

Falkoth: *nimmt kurzerhand noch einen Becher und schiebt ihn zu Carim* „Trink, Carim!“

Drake: *huscht schnell hinter die Bar und kommt mit einem weiteren Becher zurück, reicht ihn Carim und wischt sich den Schweiß von der Stirn – in gebührendem Abstand zu Falkoth* „Genau, trink, Carim!“

Sivan: *greift nach dem auf dem Boden liegenden Ball und reicht ihn wortlos an Ames weiter*

Carim: *will sich lässig auf der Tischplatte abstützen, was nicht ganz so elegant gelingt* Eigentlich verabscheue ich Bier. Aber das hier schmeckt doch ziemlich gut. *nimmt erst Drakes Becher und dann Falkoth und trinkt sie beide leer*

Sivan: *besieht sich Carims Getorkel ganz genau* „Faszinierend. Tötet Drachen und verträgt nichts.“

Ames: *legt den Kopf zuerst fragend zur Seite, bevor er den Ball wirft und Carims Stirn trifft* „Ups, das tut mir aber sooo leid!“

Sivan: „Ich denke, das zählt dennoch.“ *schaut auffordernd zu Drake* „… nicht wahr?“

Drake: *wird blass* „Ähm … ja klar! Manchmal zählen auch … Körpertreffer.“

Falkoth: *verschränkt die Arme vor der Brust und mustert Carim kopfschüttelnd* „Deinetwegen verlieren wir noch.“

Sivan: *greift lächelnd nach zwei Bierbechern und reicht einen an Ames* „Ich denke, wir haben gewonnen.“

Ames: *nimmt ihn ehrfürchtig entgegen und verbeugt sich* „Es war mir eine Freude, dein Partner sein zu dürfen, Kumpel.“

Falkoth: „Noch ist nichts vorbei!“ *packt Carims zitterndes Handgelenk und drückt dessen Finger fest um den Ball, bis er nicht mehr herausrollt* „Stell dir vor, es wären alles Drachen. Und jetzt metzel sie nieder!“

Carim: *schaut Falkoth verstehend an und nickt* „Keine Sorgen! Drachen töten … das kann isch!“ *holt mit dem Ball aus wie mit einem Handball, springt nach vorne, pfeffert ihn über den Tisch und fällt auf die Tischtennisplatte, die mit Getöse zusammenbricht*

Drake: *schlägt die Arme über dem Kopf zusammen* „NEIN! Ey! Ihr Idioten! Ihr könnt doch nicht einfach alles kaputt …“

Carim: *stöhnt auf dem Boden*

Ames: *verschränkt schulterzuckend die Arme hinter dem Kopf*

Sivan: *verschränkt die Arme vor der Brust*

Falkoth: *dreht sich wortlos zur Theke und leert einen Becher Bier*

Drake: *sieht noch kurz zwischen den vieren hin und her – verdreht dann die Augen und schlägt sich die Hand gegen die Stirn* „Okay. Schon klar. Ich mach sauber. Ihr bedient euch. Wisst ja, wo ihr was findet …“

Drakes Bar #1 (mit Sivan)

Der kleine blaue Dämon Drake ist eines der Maskottchen des Eisermann-Verlags und hat sich vor Kurzem eine Bar gekauft. In diese kehren nun immer mal wieder einige Charaktere aus den verschiedensten Büchern ein … und bei Bier ist Sivan natürlich immer mit dabei.
Drake-mit-Theke.pngIch wünsche euch ganz viel Spaß mit Sivan, Gabriel aus „Vermächtnis der Engelssteine“ von Saskia Louis, Eirik aus „Bluthund“ von Julia Lalena Stöckenund Emma aus „Physis“ von Sophie Hilger. Ich habe alle drei Bücher gelesen und geliebt 😉

#DrakesDonnerstag – Heute: #DrakesBar – Bier, Bier, Bier.

Heyho, ihr alle! Kommt rein, kommt rein, Drakes Bar hat gerade zum ersten Mal geöffnet und die ersten Gäste sind schon da. Huh, ich bin ja gar nicht nervös. Sehen ganz friedlich aus, meint ihr nicht? Gut, der Däne ja nicht so. Aber solang der nur Bier trinkt und mir nichts kaputt macht dafgvsfdc(Melody wird so schnell sauer!), ist ja alles gut. Ich geh mal wieder zur Theke, muss schon wieder nachfüllen …

Eirik: *zieht geräuschvoll die Nase hoch* „He, Junge. Muss man hier tanzen, um noch ein Bier zu bekommen?“

Sivan: *nickt schweigend, schiebt seinen leeren Krug ein Stück vor und lehnt sich zurück, um den Blick abschätzend über die anderen Gäste schweifen zu lassen*

Drake: *huscht gerade hinter die Theke zurück* „Na, immer mal ruhig geblieben. Bin ja schon da.“

Emma: *Betritt die Bar, mustert die Anwesenden, ihr Blick trifft den von Sivan, dann huscht er hinüber zur Bar* „Also normalerweise sehe ich blaue Teufelchen erst NACH ein paar Gläsern Whisky …“

Gabe: *sitzt an Theke neben Sivan und wendet sich zu Drake* „Ich hätte gerne was zu trinken.“ *gestikuliert zu Sivan* „Irgendetwas, was ihn schöner macht. Absinth vielleicht.“

Eirik: *schnauft erheitert* „Na, das kann ja lustig werden …“ *lehnt sich erwartungsvoll auf den Tresen*

Sivan: *dreht den Kopf ganz langsam zu Gabe und hebt eine Augenbraue, sieht dann wieder zu Drake* „Ich glaube nicht, dass der Jungspund hier überhaupt schon etwas zu trinken bekommen sollte. Das könnte …“ *nimmt den neuen Bierkrug betont langsam entgegen* „… böse enden.“

Emma: *schlendert lässig zu den beiden hinüber, stellt sich zwischen sie, schnappt sich den Krug und zwinkert Sivan zu* „Er zu jung, du zu langsam – gut für mich!“ *prostet den beiden zu, nimmt vier tiefe Züge und knallt den Humpen wieder auf die Bar* „Danke, Jungs! Und du bist hier wohl der Barkeeper, oder wie?“ *mustert Drake mit verschränkten Armen*

Drake: *wird kurz blass, verschränkt dann auch die Arme und funkelt Emma an* „Aber so was von! Meine Bar, meine Regeln! Also … kein Ärger, ja?!“

Sivan: *schmunzelt* „Das würde uns doch niemals in den Sinn kommen.“ *schaut zu Emma* „Und ihr bestimmt auch nicht, wenn sie noch ein Bier bekommt. Genau …“ *nimmt Drake den Krug aus der Hand, den er gerade zu Gabe schieben wollte* „… perfekt.“ *stellt ihn zu Emma und schenkt ihr ein umwerfendes Lächeln*

Gabe schnaubt. „Ärger? Wer macht Ärger?“ *nimmt Emma das Bier weg, trinkt einen Schluck und stellt es ihr wieder vor die Nase* „Scheint nicht vergiftet zu sein.“ *sieht zu Eirik* „Woher kommst du eigentlich? Du siehst sehr nordisch aus. Gehilfe des Weihnachtsmanns?“

Eirik: *wischt sich grinsend den Schaum von den Lippen und richtet sich an Gabe* „Vielmehr Gehilfe des Bluthunds. Und du? Bist du vom Himmel gefallen und hast dir dabei den Kopf angeschlagen, oder wie?“

Gabe: *zieht eine Grimasse* „Den Himmel sieht man bei uns eher selten. Köpfe werden allerdings genug an- und eingeschlagen. Aber meinem geht es gut. Danke der Nachfrage.“

Emma: *setzt den Bierkrug an, schlürft die letzten Schlucke aus dem Gefäß und dreht sich auf der Hacke* „Die Party hier ist mir ein bisschen zu abgefahren, Leute. Haltet die Ohren steif, ich bin weg.“ *legt einen Schein auf den Tresen und verlässt die Bar*

Gabe: „Was sagt man dazu, deine Wirkung auf Frauen hat wieder zugeschlagen, Sivan. Darauf trink ich einen. Wer trinkt mit?“

Sivan und Eirik *brummen einvernehmlich und schieben ihre Krüge vor*
Drake: *atmet erleichtert auf, zapft schnell neues Bier und beobachtet die verbliebenen Gäste, die leise zu plaudern beginnen* „Puh, gerade noch mal gut gegangen …“

Aber was nicht ist, kann ja noch werden!

In diesem Moment (Kurzgeschichte)

Was kann ein einzelner Moment schon bedeuten?
Sind es nicht bloß einige wenige Momente, die unserem Leben die Richtung weisen?
Jeder Augenblick ist kostbar. Doch bis wir diese begreifen, ist es meist schon zu spät …

Eine nicht ganz klassische, fantastische und emotionale Kurzgeschichte, die mir sehr viel bedeutet. Kaufen könnt ihr sie zum Beispiel hier.

In diesem Moment Cover

Mirandors Wälder

Es gibt vier große Wälder in Mirandor, von denen jeder seine Eigenheiten besitzt.

Der Phandras-Wald trägt seinen Namen aufgrund der Wesen, die darin leben. Phandras sind kleine, fliegende Wesen, die jegliche Magie blockieren, sodass sie nicht manipuliert werden kann. Die Menschen fürchteten sich vor ihnen und jagten sie, sodass sie heute nur noch in diesem Wald zu finden sind. Da Phandras Gefühle spüren können und sich vor jeglichen negativen Gefühlen – wie Angst – schützen, griffen sie die Menschen an, die sie verfolgten, was deren Angst nur noch mehr schürte. Heute betritt kaum einer diesen Wald, sodass er immer weiter zuwächst und verwildert.

„Die kahlen Bäume trugen so viele Äste, das im Frühjahr nur wenig Licht durch das dichte Blätterdach fallen würde, das jetzt den Boden bedeckte.“

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Vor dem Vadas-Wald und der ‚dort lauernden Gefahr‘ fürchten sich die Menschen. So geht dort niemand hin, obwohl erzählt wird, dass sich in seinen Tiefen eine Bibliothek befindet, in der man auf jede Frage eine Antwort finden kann.
Im östlichsten Teil des Waldes ist der Fluss, der dort hindurch fließt, immer gefroren.

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Der Nordwald ist ein dunkler Nadelwald, der aufgrund des wenigen Lichtes und des unwegsamen Geländes meist gemieden wird.

Sie lehnte den Kopf gegen den Stamm in ihrem Rücken und ließ den Blick umherschweifen. Die Bäume standen hier viel weniger dicht als in der Nähe des Gebirges, obwohl sie noch ziemlich weit in den Wald hineingegangen waren. Er hatte nicht mehr viel mit denen gemein, die sie kannte.“

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Der Westen wird hingegen von einem hellen Laubwald eingenommen, de Lebensraum für die verschiedensten Tiere ist. Vor allem im nördlichen Teil findet man die gefährlichsten Wesen Mirandors und im angrenzenden kleinen Gebirge auch die Moruks, die Reittiere der Soldaten. Der breite Mavo fließt direkt durch ihn hindurch und es regnet ziemlich oft. Hier versteckt lebt das Volk der Ayeelis – Menschen, die ein ungewöhnlich langes Leben führen und mit Tieren sprechen können.

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Imyrn und Vanall

Auf der größten zu Mirandor gehörenden Insel Imyrn befindet sich Kyons Tempel, hier findet noch immer die Auswahl des Gotteskindes des Winters statt. Die dort lebenden Menschen sind vor allem Seemänner, doch den Schiffshandel überlassen sie der Stadt Mindras. Sie fischen vor allem dir großen, wilden Fische des Meeres. Das Gebirge dort gilt als gefährlich.

„Als sie den Blick hob, sah sie die dunklen Wolken über dem Meer vor sich aufragen, wie eine dunkle Hand schienen sie nach den weiter draußen liegenden Inseln greifen zu wollen.“

Vanall ist die einzige Stadt auf der gleichnamigen Zwillings-Insel. Dort leben nur eine Handvoll Menschen, denn über diesen Inseln entladen die Gewitter, die im Süden entstehen und über das Calidras bis in den Norden ziehen, ihre ganze Kraft.  Durch die vielen Blitze wurde das dortige Gebirge schon vor langer Zeit zerstört und die Schätze, die die Felsen damals verbargen, freigelegt. Um sie fortzuschaffen, hat sich eine kleine Gruppe von Menschen zusammengetan, die dort unterirdisch leben und so den Gewittern entgehen. Wenn die zehn Jahre ihres dortigen Dienstes vergangen sind, können sich diese Menschen ein gutes Leben in Mindras leisten.

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Da’lin und Gandrum

Dieses Dorf liegt genau in einer Gabelung des Mavo, denn hier teilt sich das Wasser in einen kalten und einen warmen Strom und in jedem dieser beiden Teile leben die verschiedensten Fischarten. Einst war Da’lin nur ein kleines Fischerdorf, ist aber nach dem Krieg zu bescheidenem Wohlstand gekommen, da hier immer genügend Nahrung zu finden war. Gerade deshalb sind die Menschen hier aber auch sehr eigen geworden, sodass man hier nur fest leben darf, wenn man auch hier geboren wurde. So hat sich das Dorf seit vielen Jahren als einziges kaum vergrößert. Viele Reisende kommen nicht hierher, denn von Osten her müsste man entweder am Vadas- oder am Phandras-Wald vorbeigehen, um nicht ungeschützt unter freiem Himmel zu schlafen. Den Weg nehmen die meisten nur auf sich, um in die belebteren Städte Ilras oder Zaf’or zu gelangen. Die Fische können sie schließlich auch dort kaufen.

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Gandrum liegt an der Stelle, an der der Mavo am schmalsten ist. Bevor der Schiffverkehr zwischen Da’lin und Rianas so rege wurde, war dies die einzige Möglichkeit, auf die andere Seite zu gelangen. Heute werden hier die Schiffe gebaut, die für den Handel auf Fluss oder Meer benötigt werden. Hier ist die Erde dank des Flusses feucht und die Luft dank der nahen Wüste warm, wodurch nur hier die besonders schnell wachsenden Thianu-Bäume zu finden sind, deren Holz die perfekten Eigenschaften für den Schiffbau besitzt.
Zu erkennen ist dieses Dorf schon von weitem an den riesigen Hallen, in denen man das geschlagene Holz den Winter über lagert.

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Zaf’or

Diese eher kleine Stadt ist berühmt für die von dort stammenden Mäntel und die Medizin. Nur hier leben noch die riesigen Grahas, aus deren Wolle fast alle Mäntel Mirandors gemacht sind. Im Phandras-Wald, der direkt neben dieser Stadt liegt, finden sich in den warmen Jahreszeiten vor allem lindernde und heilende Kräuter. Die meisten Menschen meiden ihn, doch unter den ausgebildeten Heilerinnen ist es Tradition, an den Waldrändern an jedem Morgen die benötigten Pflanzen zu sammeln.

„Manchmal verirrte sich auch ein Emejar aus dem Westen hierher und erschreckte ein paar Kinder mit seinem hörnernen Geweih, aber auch diese mannesgroßen Tiere mit dem seltsam beschuppten Hals waren harmlos.“

Auch in der nicht weit entfernten Fluss-Stadt Da’lin wird mit dieser Medizin gehandelt.
Trotz dieses Handels gehört Zaf’or zu den eher armen Städten und besitzt nur einen hölzernen Schutzzaun. Die meisten Häuser sind mindestens dreistöckig und stehen gedrungen zusammen. Um die Mauer trotz der wachsenden Bewohnerzahl nicht erweitern zu müssen, wird stets so gebaut, dass jedem Haus bei Bedarf ein weiteres Stockwerk hinzugefügt werden kann. Außerdem stehen die Häuser dicht aneinander und sind kreisförmig angelegt, sodass nur eine einzige Straße in immer kleineren Bögen bis zur Stadtmitte führt. Einen Markt gibt es hier alle zwei Wochen und in dem großen Wirtshaus kommen alle Reisenden unter, die sich aus dem Westen auf nach Bogharn machen.
Mit den Soldaten haben diese Bewohner deutlich weniger Ärger, denn sie haben sich vor Jahren zusammengeschlossen, ihnen ein eigenes Quartier gebaut und versorgen sie gemeinsam mit allem, was sie brauchen. So bekommen die Männer, was sie wollen – und noch mehr –, lassen die Menschen aber in Ruhe.

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Rianas und die Suras-Wüste

Rianas ist die Hauptstadt des Südens und wurde früher oft ‚Stadt des Lichtes‘ genannt, da hier nahezu alle Lichtlenker zusammenlebten. Mit der Hilfe dieses Volkes konnte Tag und Nacht in den vielen Schluchten gearbeitet werden, die in der Suras-Wüste zu finden sind. Gefördert wurde hier neben allen möglichen Edelsteinen auch das Jiram-Metall, welches in der Lage ist, Licht zu speichern und nur langsam wieder abzugeben. Da die Dächer der Stadt mit diesem Metall überzogen wurden, wird es hier nie vollkommen dunkel. Heute wird es fast ausschließlich nach Bogharn gebracht, um nach und nach die ganze Festung damit auszustatten.

„Die Menschen fürchteten sich vor den Gotteskindern, deshalb wurden sie immer gefunden. Einmal hatte einer der Händler erzählt, in Rianas hätte sich das auserwählte Kind versteckt und war so erst unauffindbar gewesen, doch nach ein paar Tagen hatten es die Dorfbewohner selbst zu den Soldaten gebracht.“

Hier findet die Auswahl des Gotteskindes des Sommers statt.

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Es ist noch niemandem gelungen, die Suras-Wüste zu durchqueren und unbekannt, wie weit sie sich erstreckt oder was sich dahinter verbirgt. Hinter dem Mavo wurde kein anderer Fluss entdeckt, nicht einmal über eine Wasserstelle wurde berichtet. Die Ränder dieser Wüste bergen viele seltene Edelsteine, Erze und Metalle, ansonsten ist hier nichts als Sand und Hitze.

„Keiner von ihnen sagte ein Wort darüber, wie schön es doch war, das Gebirge überwunden zu haben, oder wie kalt es auf einmal auf dieser Seite der Berge war. Das Calidras-Gebirge hielt die warmen Winde der Suras-Wüste auf der südlichen Seite.“

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