Mindras und Ilras

Mindras ist die einzige Stadt Mirandors, die direkt am Meer errichtet wurde – vor langer Zeit. Es wird erzählt, dass sie schon nach wenigen Tagen von den Fheenyas zerstört wurde. Dieses mystische Volk beherrscht der Legende nach das Meer und das Wetter und ist dazu in der Lage, Erinnerungen an sie selbst sofort wieder auszulöschen. So weiß niemand genau, ob sie wirklich tierähnliche Unterkörper haben, ob sie die Stadt vernichteten oder ob es sie wirklich gibt.
Heute steht Mindras einen halben Tagesritt von der Küste entfernt und ist mit die reichste Stadt des Landes. Die Bewohner betreiben als einzige Handel mit den beiden Inseln und vertreiben die darauf vorkommenden Pflanzen, Gesteine und die gefangenen Fische, die deutlich größer sind als die des Mavos.

Andere behaupteten, die Stadt sei von auf den Inseln lebenden Piraten zerstört worden und die Meereswesen nur eine Legende. Dennoch brachte jedes Schiff, das seine kostbaren Waren von einer dieser vielen kleinen Inseln ans Festland liefern wollte, einen Teil dieser Waren zu einer bestimmten Stelle, um passieren zu dürfen. Seitdem war kein Unglück mehr passiert und Mindras zu einer der größten und reichsten Städte in Mirandor geworden. Ob man nun die Fheenyas oder die Piraten mit den Waren zufriedenstellte, kümmerte nur noch wenige.“

Reisende erkennen Mindras schon aus weiter Ferne an den vielen aus weißem Stein gebauten hohen Aussichtstürmen mit den roten Dächern, von denen aus die anlegenden Schiffe rechtzeitig gesichtet werden können, um die Pferdekarren loszuschicken, die die Waren zu ihren Käufern bringen.

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Ilras, die Hauptstadt des Westens liegt mitten im Westwald an dem größten See des Landes, der bekannt ist für die vielen verschiedenen Fische, die in ihm leben. Früher gab es in diesem Wald unzählige kleine Dörfer, die sich vor einigen Jahrhunderten zu einer großen Stadt zusammengeschlossen haben, um sicherer zusammenzuleben.

„Leynas Mutter hatte immer davon geträumt, entweder die bekannten Heiler in Zaf’or zu besuchen oder den Tempelwald zu sehen. Sie selbst hingegen hätte viel lieber die dichten Wälder bei Ilras gesehen, die Göttertempel oder den Baum des Ursprungs.“

Die Menschen gelten als vollkommen friedlich und naturverbunden. In den Wäldern soll den Legenden nach das Volk der Ayeelis leben, welches man auch ‚die flüsternden Menschen‘ nennt – denn sie sind dazu in der Lage, mit jedem Tier und jeder Pflanze zu sprechen und jegliche Krankheit zu heilen.
Hier findet die Auswahl des westlichen Gotteskindes statt, da der Tempel des Frühlings nicht weit entfernt ist.

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