Uvam, Imal und Sek’an

Die anderen östlichen Dörfer sind alle ähnlich aufgebaut wie Alanya, wenn auch größer. Dennoch müssen viele Familien zur Auswahl nach Alanya reisen, denn von dort aus haben die Soldaten einen kürzeren Rückweg nach Bogharn.
Da Uvam und Imal schon ziemlich weit im Süden und somit näher an der Wüste liegen, kommen hier bereits einige seltenee Edelsteine vor, mit deren Verkauf die Bewohner vorrangig ihr Geld verdienen. Früher kamen dort die Besucher des Tempels unter, doch seit dieser zerstört wurde, reisen nur noch wenige in den Osten.

„Die Städte im Calidras waren die einzigen, deren Namen sie neben dem der Hauptstadt kannte. Hier gab es außer den Dörfern Alanya, Uvam und Imal nur noch Sek’an sehr weit im Osten. Also waren sie weit entfernt von jedem Dorf, hier sollten keine Soldaten sein.“

In Sek’an lebten früher die Priester des Herbsttempels, sobald sie ihren Platz einem Nachfolger überlassen hatten und verbrachten dort ihre letzten Jahre in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit. Was nach dem Krieg mit ihnen geschah, weiß niemand so genau, denn niemand ging seitdem dort hin. Nicht nur, um den Zorn des Königs und seiner Soldaten zu vermeiden – da die Götter fort sind, gibt es ohnehin niemanden mehr, dessen Rat oder Hilfe sie ersuchen könnten.

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Uvam Imal.jpg

 

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