Zu wenig Zeit, zu viele Bücher … oder andersrum?

IMAG0461_1„Okay Marie, du kannst dir also entweder nur den ersten Teil auf deutsch und dafür mit einem ganz ganz tollen Cover kaufen oder die komplette Reihe für denselben Preis auf englisch. Und du willst eigentlich mehr auf englisch lesen. Und du überlegst noch? “ -Freund.

Ja, verdammt, ich habe sogar sehr lange überlegt! Ich habe soo viele Bücher und Reihen auf meiner Wunschliste und werde wahrscheinlich in 100 Jahren nicht dazu kommen, alles darauf zu lesen. Die Probleme reichen da von Zeit über Hobbys, Freunde, Geld … aber manchmal muss auch die Qualität zählen, nicht nur die Quantität! Gut, ich hab dann doch die drei Bücher zusammen auf englisch gekauft, aber dazu noch ein weiteres schönes Hardcover mitgenommen 🙂 Ich liebe es, schöne Cover im Regal stehen zu haben. Wenn ich ein Buch kaufen möchte und nicht gezielt etwas von meiner Wunschliste suche, gestehe ich hiermit: Ich nehme erst einmal nur die schönen Cover in die Hand!

„Irgendwie erkenne ich ein Muster. Das da glitzert, alle drei sind rot und da ist ein Drache drauf. Du bist so durchschaubar!“ -Freund.

Ja, das bin ich! Erst Cover, dann Klappentext. Selten auch nach Autor, aber das wirklich nur bei ganz wenigen. Ich lese viel von „unbekannten“ Namen, denn ich finde, die Aussicht auf eine gute Geschichte zählt mehr als die Gewissheit, dass der Schreibstil gut ist. Bei Kai Meyer, Wolfgang Hohlbein und Maggie Stiefvater kann ich mir sicher sein, dass ich das Buch lieben werde. Aber ich will doch auch mal etwas Neues entdecken 🙂 Mein absolutes Lieblingsbuch zum Beispiel ist relativ unbekannt. In Deutschland habe ich es noch nie in einer Buchhandlung gesehen, aber in der Schweiz stand es auf einmal in der deutschen Abteilung. Seitdem ich es vor zwei Jahren dort gekauft habe, habe ich es schon drei Mal gelesen – und ich nehme nur wirklich, wirklich selten ein Buch auch nur ein zweites Mal in die Hand. Dafür erinnere ich mich immer zu gut daran, was geschieht und lese stattdessen lieber etwas Neues.

Empfehlungen von Freunden nehme ich traurigerweise nur sehr selten an. Ich bin bei der Auswahl meines Lesestoffs … sagen wir etwas speziell. Am liebsten lese ich aus auktorialer Sicht, mit Ich-Perspektive kann ich meist weniger anfangen. Und damit scheidet ein Großteil der aktuell so „gehypten“ Bücher auch schon aus. Außerdem bin ich ziemlich auf Fantasy festgelegt und greife nur sehr selten nach einem anderen Genre …

Wie entscheidet ihr, welches Buch ihr kauft? 🙂

 

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